Grinsen wie ein Honigkuchenpferd

Das kann einem zumindest passieren, wenn man sich daran macht, Honigkuchen zu backen! Momentan sammle ich ja Ideen für unser Frühstücksbuffet. Ich habe mich dabei natürlich von unseren Nachbarn, den Niederländern (die wir auch häufig bewirten) inspirieren lassen, die ja auch eine leichte Variante von Honigkuchen zum Frühstück verspeisen.

Das Rezept für meinen Honigkuchen findet Ihr unten. Ich habe es aus einem, wie ich finde, der besten Basics-Backbücher überhaupt: Backen. Die neue grosse Schule. – Arnold Zabert, Verlag Zabert Sandmann, München 2000. Ich habe es leicht verändert. Beispielsweise kommt im Original noch Rum mit in den Teig. Für mich hat aber Alkohol in Süßspeisen rein gar nichts zu suchen. Genug erklärt. Jetzt noch was fürs Auge 😉



 

Rezept für Honigkuchen

Bitte macht diesen Kuchen nicht unter Zeitdruck. Das Auflösen des Zuckers in der Honig-Öl-Mischung dauert sehr lange. Das darauf folgende Herabkühlen ebenfalls. Außerdem braucht der Teig eine ganze Weile, bis er gar ist. Haltet außerdem Blechdosen und Apfelspalten bereit. Der Honigkuchen ist nach dem Backen recht hart und fest, wird aber nach einigen Tagen in der Dose richtig weich und saftig!

Benötigt werden
Honig 500g (z.B. Waldhonig)
geschmacksneutrales Öl 1/4l
brauner Zucker 500g
dunkle Schokolade 200g
gemahlene Mandeln 200g
Salz 1 Prise
Zimt (gemahlen) 1 TL
Nelken (gemahlen) 1 TL
Eier 4
Mehl (z.B. Dinkel) 500g
Backpuler 1 Pck.
etwas Grümelkandis (nach Belieben)
Hagelzucker (nach Belieben)

Zubereitung
Honig mit dem Öl und dem Zucker auf mittlerer Flamme unter Rühren erhitzen, bis der Zucker vollständig gelöst ist. Dann die Masse vom Herd nehmen und auf Handwärme abkühlen lassen. Die Schokolade darin auflösen. Dann die Mandeln, Salz und Gewürze sowie die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, sieben und unter die Masse rühren. Zum Schluss nach Belieben Grümelkandis einrühren.
Den Teig dann in eine gefettete tiefe Backform geben (ich habe einen Bräter ca. 30 x 40 cm benutzt). Wer mag kann jetzt noch einiges an Belag dazu geben. Ich habe aber nur Hagelzucker benutzt. Einfach gleichmäßig auf der Teigoberfläche verteilen und dann ab damit in den vorgeheizten Ofen und bei 180°C 45 Minuten backen. Die Backzeit ist so im Originalrezept angegeben. Bei mir musste sie deutlich verlängert werden. Macht also bitte unbedingt eine Stäbchenprobe!
Wenn der Kuchen gar und abgekühlt ist, in kleine Schnitten (z.B. 4 x 4 cm) schneiden und, wie schon gesagt in Dosen lagern.

Ich muss echt sagen, dieser Honigkuchen ist der Hammer! Ich werde beim nächsten mal jedoch den Zucker deutlich reduzieren und vom Ergebnis berichten. Bis dahin kann ich nur sagen: Vorsicht: Suchtgefahr!

 

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