Lebensfreude 2015 – Mystischer November

‚Stirb und werde‘ ist das Prinzip des Novembers. Der Monat, in dem die Einkehr vollzogen ist, die Welt (idealerweise) unter einer dichten weißen Decke liegt. Der Monat, in dem die Natur sich zurück zieht, quasi stirbt. Es ist eine mystische Zeit. Und sie birgt die Aufgabe, uns auf uns selbst und auch unsere Herkunft zu besinnen. Uns im Lichte unserer Vergangenheit zu sehen und auch zu verstehen.

Der November ist voll mit Erinnerungen an Ahnen, Tod und Trauer  (Totensonntag, Volkstrauertag, Allerseelen, Allerheiligen). Diejenigen unter uns, die sich diesen Gefühlen und der vermeintlichen Dunkelheit, die sie mit sich bringen, verwehren, erleben den November als unangenehm und hoffen auf sein baldiges Ende. Das Leben umfasst aber alles: Licht UND Dunkel, Freude UND Trauer, Leben UND Sterben. Der November soll uns daran erinnern. Das Sterben der Natur, der Rückzug in die Häuser, die stetige Erinnerung an jene, die physisch nicht mehr unter uns weilen. All das kann unangenehm sein und doch notwendig, um ein lebendiges Leben zu leben. Insofern könnte der November auch der Monat der Erdung und der Dualität sein.

Lassen wir uns vom November berühren! Denn so kommen wir mit uns und unserer Vergangenheit in Kontakt. Darin wiederum sind die Samen für unsere Zukunft angelegt.

Für alle Interessierten: der Kalender von Anke Schneider und mir ist hier zu erhalten.

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