1. Dezember

Eines ist uns häufig nicht bewusst: Die Weihnachtszeit ist eigentlich eine Zeit des Dankes. Dank ist die stärkste Kraft in unserem Universum. Glaubt man den Wasserexperimenten, dann ist Dank sogar stärker als Liebe. Das darf man sich ruhig mal auf der Zunge zergehen lassen! Und darum halte ich persönlich so gar nichts davon, wenn Menschen an Weihnachten die Abmachung treffen: „Wir schenken uns dieses Jahr nichts!“

Dieser Akt des Schenkens ist ein Ausdruck von Dankbarkeit. Und dieser Dankbarkeit ist der Höhepunkt der weiblichen Jahreshälfte gewidmet. Darum sollten wir schenken, was das Zeug hält. Und wer sich mit Materiellem und Kommerz schwer tut: Es müssen nicht immer Dinge sein, die man schenken kann. Eines der größten Geschenke unserer Tage ist Zeit. Dieses Geschenk kostet manchmal viel, aber daran kann sich niemand bereichern. Es gibt immer irgendeinen Weg, einem wichtigen Menschen zu danken. Bevor Ihr also das nächste Mal das Schenken abwertet und abschafft, denkt einen Moment darüber nach, dass Ihr damit auch eine Chance vergibt, einem anderen Menschen zu zeigen, wie wichtig er Euch ist.

Der erste Dezember läutet nun die Weihnachtsvorbereitungen ein. Und da ja nun mal Weihnachten das Fest der Liebe und des Dankes ist, stehen die Menschen in unserem Leben dann auch im Mittelpunkt. Was läge als näher, als sich an diesem Tag zu überlegen, wer in diesem Jahr besonders wichtig oder nah oder lieb war? Wer war immer für mich da? Wer ist neu dazu gekommen? Wer durfte gehen? Welche Momente haben wir miteinander geteilt? Warum ist dieser Mensch mir so wichtig? Und keine Sorge vor ‚egoistischen‘ Gründen wie ‚weil er mir Anerkennung schenkt‘ oder ‚weil sie für mich da ist‘. Das sind tiefe menschliche Bedürfnisse und wir können nicht lernen, darüber zu stehen!

Also, wenn es heute die Möglichkeit gibt, ein bisschen ungestörte Zeit in Anspruch zu nehmen, nutzt sie doch für diese Fragen. Vielleicht fallen Euch nicht sofort alle Menschen ein. Dann ist ja noch genug Zeit bis Weihnachten, um die Liste zu vervollständigen.

Ich freue mich sehr, falls Ihr mitmacht. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, den Geist der Weihnacht lebendig werden zu lassen…?

4 Gedanken zu “1. Dezember

  1. finde ich sehr schön! ich halte auch nix von dem „sich nix schenken“ ding, obwohl es mir überhaupt nicht um den materiellen wahnsinn, sondern um die idee geht, der person eine freude zu machen. ich schenke wahnsinnig gern und finde es total schade, wenn dieser akt für andere nur eine anstrengung ist.

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    1. Ah, sorry, habe ich vergessen zu erwähnen. Damit sind die Wasserexperimente von Masaru Emoto gemeint. Ein bisschen was davon müsstest Du auf meiner Homepage finden (www.melanie-kemper.de). Aber wenn man ihn googelt, kommt man auch schnell darauf. Da geht es darum, dass Wasser Informationen speichert und auch wieder abgibt und wie sich die Informationen auf die Qualität des Wassers auswirken. Total spannend!

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