18. Dezember – december 18th

Etwas, das gesunden Beziehungen oft jahrelang unbemerkt entgegen steht, ist Groll. Jede Form von Liebe braucht Vergebung. Und ja, das meint natürlich, anderen zu vergeben. Aber vor allem meint das, sich selbst zu vergeben. Meistens merken wir gar nicht, dass wir uns laufend Vorwürfe machen und uns dauerhaft schuldig sprechen. Es zeigt sich dann verkleidet als Lästerei über andere, als nachtragendes Verhalten, also Urteile anderen gegenüber. Es versteckt sich dann hinter der Notwendigkeit andere schlecht da stehen zu lassen und auf bestimmten Dingen herumzureiten. Es zeigt sich, wenn wir Lob und Anerkennung nicht annehmen können. Wenn wir Geschenke bekommen und uns sofort gezwungen fühlen, diese zu erwidern. Es zeigt sich aber auch in ständigen Nackenschmerzen, in Kopfschmerzen oder anderen körperlichen Symptomen die mit Schwere, einem Lastgefühl und Verspannungen zu tun haben. Wir geben anderen die Schuld, wenn wir uns schlecht fühlen oder denken, unser Körper funktioniert nicht so, wie er soll. Aber in Wirklichkeit stellen wir uns selbst wieder und wieder an den Pranger.

Something that often and for a very long time prevents relationships from being fulfilling and sane is resentfulness. Every form of love needs forgiveness. And yes, that means forgiving others. But first and foremost it means forgiving ourselvels. Most of the time we are completely anaware of the fact that we are constantly reproaching ourselves and feel guilty. It’s mostly disguised as bitching about others, being vengeful or judging them. It hides behind the inner necessity to make others seem worse and to keep reproaching them about the same old things over and over again. It shows when we are not able to accept a compliment or acknowledgment. When we get a present and instantly feel the need to reciprocate. Our body shows it to us when we have a stiff neck, a tension headache or other symptoms that feel heavy or tense. We make others responsible for our situation or think our body doesn’t function as it should any more. But all this time what we really do it keep denunciating ourselves again and again and again.


 

Wenn wir an Weihnachten eine fried- und liebevolle Zeit verbringen möchten, dann dürfen wir uns mit unseren Selbstvorwürfen beschäftigen. Wir selbst sind der schärfste Kritiker, auf den wir stoßen können. Und tatsächlich gibt dieser Kritiker ständig seinen Senf dazu. Ich habe mir beispielsweise jahrelang selbst erzählt, wie schusselig ich bin oder dass es ja klar ist, dass mir dieses oder jenes wieder nicht gelingt, oder dass ich ja auch dumm genug bin, das und das zu tun usw. In diesen Selbstgesprächen wird ganz schön deutlich, wie wir verbal mit uns umgehen. Lieblingssätze und Gedankenmuster zeigen uns klar und deutlich, wie unsere Beziehung zu unserem Selbst aussieht. Wir müssen nur hinhören. Und wenn wir hingehört und den ersten Schock überwunden haben 😉 geht es darum, diese Urteile über uns selbst zurück zu nehmen. Wer würde schon so von seinem besten Freund sprechen??

So if at Christmas we’d like to have a peaceful, loving time, we need to take a look about what we keep reproaching ourselves about. We are our own worst critics! And this inner critic loves to put his two cents in all the time. For example I used to tell myself for years that I was clumsy, and of course I ruined this or that or sure I was silly enough to do this or that and so on. In talking ot ourselves like this we can see the way we treat ourselves. Favourite sentences and thinking patterns show clearly what state our relationship to ourselves is in. We just need to listen. And when we did listen – and have overcome the shock 😉 – it’s all about taking back all that self-judgement step by step. Who would talk like that to their best friend???

4 Gedanken zu “18. Dezember – december 18th

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