Gebrauchsanleitung für Dein Gehirn

This post is only available in German since its subject is German. It’s about an all-year-coaching-programme led by Veit Lindau. If you were interested in it you should be able to understand German, so you’ll be able to read the post. Have fun! 😉

 

Januar 2014:

Immer wieder sehe ich die Einladung vor mir und bin mir nicht sicher. Ich habe bis zum 15. Januar Zeit, aber irgendwie…. ich weiß nicht. Den Ausschlag gibt dann ein Ritual. Ein Raunachts-Ritual. Das geht so: Du schreibst 13 Wünsche auf einen Zettel. In den 12 Raunächten ziehst du blind jeweils einen Zettel und verbrennst ihn. So übergibt man den Wunsch symbolisch an höhere Mächte. Nach den Raunächten wird ein Wunsch übrig bleiben. Um den kümmerst du dich dann selbst. Das Ritual hat mir total gut gefallen, also hab ich’s gemacht. Aber der Wunsch, der übrig blieb, war der einzige, den ich nicht aktiv umsetzen konnte. Ich wollte gerne als Assistentin zu Seminaren bei Robert Betz berufen werden, jetzt, wo meine Ausbildung längst hinter mir lag. Genau das stand dann auf dem Zettel, der übrig blieb. Das geht aber nicht mit Willen. Das Vergabesystem ist recht eigen und endet letzten Endes im Warten auf einen Anruf. Wer zu sehr ‚will‘ wird vermutlich eh nicht dazu geholt. Der hat dann noch Themen. Stimmt, auf der einen Seite. Auf der anderen hat mich das wahnsinnig gemacht. Ja, ich glaube daran, dass etwas kommt, wenn es sein soll. Ich glaube nicht daran, dass wir deshalb untätig rumsitzen und warten müssen oder sollten, bis es an unsere Tür klopft. Als dieser Wunsch übrig blieb, war mir klar, ich muss einen neuen, zusätzlichen Weg finden und mich um meine Selbstverwirklichung selbst kümmern. Also habe ich mich kurz vor der Deadline dann doch noch im LivingMasterClub 2014 angemeldet. In erster Linie mit dem Gedanken, mich zu vernetzen und so meine Arbeit als Coach voran zu bringen. Es kam alles ziemlich anders. Es kam besser! 😉

 

Januar 2015:

Immer wieder hörte ich von Veit Lindau den Satz: „Ich wünsche mir, dass Du am Ende des Jahres sagst, die Anmeldung beim LMC war das Beste, was ich tun konnte.“ Genau so ist es. Ich bin so dermaßen froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe, die Kosten dafür aufgebracht habe. Was ich bekommen habe ist das Vielfache von dem Wert, was ich da rein gesteckt habe. Was hat sich also getan? Ich gehe das jetzt mal nach den Wochentagsthemen, wie wir sie im LMC festgelegt haben, vor:

  • Erfolg: Meine innere Einstellung hat sich komplett gewandelt. Das ist vielleicht dies der wichtigste Aspekt. Während mein Innerer Rebell sich geschlagene 34 Jahre gegen Struktur und Disziplin gewehrt hat, durfte ich in diesem Jahr nicht nur verstehen, wie wichtig all das ist, sondern es auch verankern. Heute steigt in mir Freude auf, wenn ich nur daran denke, endlich konzentriert und diszipliniert ans Werk zu gehen. Ein Resultat davon ist dieser Blog! Dranbleiben!
  • Körper: Ich habe 10 Kilo abgenommen. Der ausschlaggebende Punkt war  zu erkennen, dass ich mich in meinem Körper festgesetzt habe und dass seine äußere Form nicht zu dem passt, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe seitdem meine Ernährung verändert und in 2014 so viel Gemüse gegessen, wie nie zuvor. Ich lerne die Gemüseküche nun, lasse mir Schritt für Schritt Zeit, leben in erster Linie vegetarisch, was sich in aller Ruhe auch zu vegan ändern darf – allerdings undogmatisch. In diesem Jahr stehe ich davor, die emotionalen Hintergründe für mein periodisch auftretendes Überfressen endgültig hinter mir zu lassen und die ‚melanische‘ Ernährung zu entdecken und umzusetzen. Ich war nach 15 Jahren im Schwimmbad!!
  • Wirken: Beruflich habe ich Anfang des Jahres ordentlich Gas gegeben und habe gemerkt, dass ich mich ein bisschen verlaufen habe. Ich habe die Dinge vereinfacht und mich gefragt, was ich brauche, um in meiner jetzigen IST-Situation glücklicher, zufriedener zu sein. Die Antwort war: mehr Geld und Perspektive. Beides habe ich umgehend umgesetzt. Ich habe außerdem erkannt – und davon ist dieser Blog die direkte Folge – dass Schönheit und Ästhetik auf allen Ebenen mein größter Motivator und damit mein wichtigster Lebensinhalt sind. Und dass auch dazu wiederum Disziplin gehört.
  • Beziehungen: Ich habe gemerkt, dass in mir immer noch viel Angst lauerte und dass ich an meiner Kommunikation was ändern muss. Das Thema Beziehungen wird in 2015 einen größeren Raum einnehmen als in 2014. Dennoch ist mir auch dort viel gelungen. Ich bin ehrlicher zu mir selbst geworden. Ich habe erkannt, dass meine Mutter Borderlinerin ist, was mich in letzter Konsequenz befreit hat – aber mir auch noch mal gezeigt hat, wo meine eigenen Baustellen in Bezug auf andere Menschen noch liegen. Ich bin jetzt bereit, das Thema anzugehen.
  • Engagement für die Welt: Ich muss gestehen, dass ich mich bis dahin mit meinem Engagement für die Welt zurück gehalten habe. Aus verschiedenen Gründen. Im LMC gab und gibt es eine Bewegung namens ‚The Power of One‘, in der es unter anderen um gemeinnützige Projekte geht. Wir haben monatlich abgestimmt, welches von drei vorgeschlagenen Projekten wir gerne fördern möchten. Die Anzahl der Stimmen wurde dann in entsprechende Spendengelder umgewandelt, die aus den Mitgliedsbeiträgen stammten. Eine tolle Idee! Ich habe in diesem Jahr eine Patenschaft bei WorldVision aufgenommen und ich habe zum Ende des Jahres gemerkt, dass es in erster Linie der Tierschutz ist, der mich berührt und in dem ich mich engagieren möchte. Da wird sich 2015 sicherlich etwas tun.
  • Innerer Frieden: Ich beginne das Jahr 2015 als verheiratete Frau. Mein Ehepartner bin ich selbst. Die Absicht, dieses Ritual zu vollziehen, habe ich nun schon länger als 1,5 Jahre gehabt, aber immer gemerkt, dass es noch nicht so weit ist. In diesem Jahr ist mir wieder und wieder aufgefallen, dass die kritisierenden, anklagenden und einfach grundsätzlich negativen Stimmen in mir verstummt sind. Situationen, in denen ich innerlich gegen mich gegangen wäre, in denen ich mich ständig gefragt hätte, was ich falsch gemacht habe oder für die ich mich sonst monate- bis jahrelang geschämt hätte, haben plötzlich keine innere Reaktion mehr hervorgebracht. Kurz: Ich liebe mich selbst! Und plötzlich herrscht Frieden…
  • Lebensglück: Obwohl ich vor allem in den letzten drei Monaten viel zu verkraften hatte und auch in mancher Hinsicht rückfällig geworden bin (vor allem in Sachen Essen), bin ich mir zu 95% der Zeit bewusst, dass ich ein glücklicher Mensch bin, der ein tolles Leben führt und alle Chancen der Welt hat. Meistens trage ich Freude in mir.
  • Selbstwirksamkeit: Und diese Freude ist eine direkte Folge der Erkenntnis, dass es nichts gibt, dem ich ausgeliefert bin. Ich habe es in der Hand, wie mein Leben aussieht, wie es sich anfühlt und wo ich damit hinsteuere. Das Verstehen dieser Tatsache öffnet Türen, das Fühlen dieser Tatsache macht glücklich 😉

Wenn Du auf diesen Link HIER klickst und Dich im Human Trust, dem Nachfolger des LivingMasterClubs 2014, anmeldest, dann tust Du mir damit einen Gefallen, denn ich bekomme eine kleine Provision dafür. Aber das ist nicht der wahre Grund, warum ich Dir diese Erfahrung empfehle.

Wir leben in einer verwirrenden Zeit. in der niemand mehr die Macht oder das Ansehen hat, uns vorzugeben, nach welchen Werten wir zu leben haben. Also müssen wir das selbst herausfinden und das ist nicht immer leicht. Wir haben ein machtvolles Organ, mit dem wir die Welt verändern könnten – wenn wir nur wüssten, wie wir es bedienen können. Der Human Trust ist meiner Meinung nach nichts Geringeres als eine verdammt gute Gebrauchsanleitung für diese machtvolle Organ – Dein Gehirn! Und ich finde, wir alle brauchen diese Gebrauchsanleitung. Egal, ob wir bestimmte Ziele erreichen wollen oder erst mal herausfinden müssen, was wir eigentlich wollen. Unser ganzes Leben läuft über diese Schaltzentrale. Wenn wir nicht wissen, wie sie zu bedienen ist, dann bedient sich sich eben selbst. Das funktioniert, aber es ist dann ein Produkt des Zufalls, ob wir da ankommen, wo wir wirklich sein wollen. Das ist der Grund, warum ich dieses Programm wirklich JEDEM nur ans Herz legen kann. Das würde ich auch dann tun, wenn ich keine Provision dafür bekommen würde. Ich bin allerdings nicht unglücklich darüber, dass mir das hilft, meine eigene Mitgliedschaft für dieses Jahr zu finanzieren(das gilt im Übrigen auch für Dich, denn auch neue Mitglieder, die erst dieses Jahr dazu gekommen sind, können empfehlen und sich so die Mitgliedschaft erleichtern.) Falls Du also neugierig bist und mehr darüber wissen willst, dann klicke einfach HIER Ich würde mich tierisch für Dich freuen, wenn Du diese Gelegenheit beim Schopfe ergreifen würdest!

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