Human Trust Opus – 01/2015

On Sundays I will from now on give you a report about my week with the Coaching-Community Human Trust. These texts will be in German only, as everything relating to Human Trust is. Human Trust is a German Online-Coaching-Community. If, however, you guys would like to read about my experiences there, please give me a shout. I might reconsider 😉


 

Hallo Ihr Lieben!
Heute starte ich eine neue Reihe. Ab heute erzähle ich Euch sonntags von meinen Erfahrungen im Jahreskurs OPUS 2015 innerhalb des Human Trust. Ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich Euch davon erzählt habe. Soweit mir bekannt ist, ist die Anmeldefrist nun vorüber, aber mit Sicherheit wird das Programm Jahr für Jahr weitergeführt. Warum ich Euch also davon erzählen möchte: 1. weil ich finde, dass es zeigt, wie wichtig Konstanz ist und wie viel man mit relativ wenig Aufwand tatsächlich erreichen kann. Das habe ich im letzten Jahr, als das Ganze noch LivingMasterClub hieß, erlebt. Die Tatsache, dass Ihr jetzt diese Zeilen lest, zeigt das. Denn – ich kann es gar nicht oft genug sagen – dieser Blog und alles, was hier gerade geschieht ist eine direkte Folge aus den Erkenntnissen und Handlungen aus dem Programm. 2. habe ich gesehen, dass sich grundsätzlich sehr viele hier den Link angeschaut haben. Aus meiner eigenen Erfahrung im letzten Jahr weiß ich, dass die Videos und die ‚Werbung‘ für den Human Trust nicht annähernd ein Bild davon liefern können, was das alles beinhaltet. Tatsächlich zeigt sich gerade, dass es eine Plattform wie den Trust zuvor noch nicht gegeben hat. Die Plattform hat zunächst den Anschein wie ein etwas anderes Facebook: man hat ein Profil, man hat Freunde, man hat Gruppen, man hat einen öffentlichen Chat, eine Timeline und private Chats neben den normalen PNs. Aber das ist nur die Grundlage. Hinzu kommt eine komplette interaktive Akadamie mit einer Unmenge an Kursen, die das Jahr über (kostenlos) angeboten werden, eine verborgene Parallelplattform für die Teamleader, Bibliotheken und Live-Streams, ein reger Kontakt mit dem Life Trust-Team, das jetzt seine Mitarbeiteranzahl offenbar erhöhen musste und einem intelligenten System, das einem im Profil die Möglichkeit gibt, sich eine Übersicht über seine eigene Lage zu schaffen. Kurz: wie sieht es gerade bei mir aus, welche Baustellen habe ich und so weiter. OPUS 2015 ist das Jahrescoaching. Es gibt wöchentliche Live-Lektionen mit einer Wochenaufgabe, einer Meditation, Fragestunde und so weiter. Die Lektion dieser Woche drehte sich um das Thema Freude. Was hat mich das in dieser Woche gelehrt?

Freude war für mich in dieser Woche eine echte Herausforderung. Die Aufforderung von Veit, sich morgens Zeit zu nehmen und sich auf etwas zu freuen, was im Tagesverlauf noch kommen mag, habe ich nur sporadisch umgesetzt. Das muss ich zu meiner Schande leider gestehen. Die Tage begannen im Kontrast zu meinem üblichen Tagesablauf sehr sehr früh und die ersten Stunden waren mit viel Warten verbunden: in erster Linie zwischen der AS Moitzfeld und dem Kreuz Köln Ost bzw. dem Seminarort in Köln-Deutz. 10 km = 1 Stunde. Ich bin normalerweise ein geduldiger Stauteilnehmer, aber morgens früh mit einer meistens auch noch vollen Blase ist das einfach nur zum K…n. Und a propos Seminarort! Sowas Unmögliches von einem privaten Lehrinstitut habe ich noch nie gesehen! Meistens sind wir in einem Hotel mit Tagungsräumen untergebracht. Das ist vollkommen in Ordnung. Offenbar benötigt das Institut aber auch ein paar feste Räume und hat in Köln-Deutz im unsäglichen Brügelmann-Haus Zimmer gemietet. Und sich auch gleich mal die Kosten gespart, ein Schild an die Tür anzubringen. Man möge es den Teilnehmern ja nicht zu einfach machen, die Räume auch zu finden! Endlich auf dem richtigen Flur angekommen fühlt man sich in die 70er zurück versetzt – und das nicht im Besten Sinne – und das Wort Asbest beherrscht beim Anblick der dort angesiedelten Ingenieurbüro-Räume den Geist. Wäre ich dort bei einer Firma zum Vorstellungsgespräch eingeladen, würde ich das Gespräch mit dem Zurücknehmen meiner Bewerbung beginnen! Also nein, mit Freude auf das, was am Tage vor mir lag, war wirklich nicht viel zu machen. Aber das ist ja auch trostlos! Also noch ein bisschen weiter forschen. Und dann kommen eben doch ein paar Sachen, die Freude verursachen. Zum einen möchte ich unserem Dozenten, Herrn M. Mlynski mal ein dickes Lob aussprechen. Er ist der bisher einzige Dozent in dem Unternehmen, der es schafft, Prinzipien des Lehrens so anzuwenden, dass man den Tag tatsächlich komplett durchhält. Wäre die Geschäftsleitung auch nur annähernd daran interessiert, dass ihre Kunden voran kämen, würden sie den guten Herrn M. zu einer Dozentenschulung verpflichten. Aber (jetzt wird’s noch mal kurz negativ) dem Institut ist es deutlich wichtiger, uns auf Festakte und Besten-Urkunden aufmerksam zu machen, als uns einen detaillierten Lehrplan zur Verfügung zu stellen. Egal, wir waren bei der Freude. Herr M. tut aber deutlich mehr, als uns nur den Lehrplan zu vermitteln. Wir hatten in dieser Woche das Modul Volkswirtschaft und neben einer ganz neuen Art, die Nachrichten zu sehen, hat er uns auch noch interessante Anlagetipps gegeben. Auch ein Grund zur Freude. Im zweiten Teil der Woche wurde es dann wieder schwierig mit der Freude, weil Hundchens Gesundheit zu Wünschen übrig ließ. Ein Tag ging dafür drauf, aber – Grund zur Freude – eine gute Lösung wurde gefunden und Hundchen geht’s wieder gut. Riiiiiiesige Freude! Ebenfalls ein Grund zur Freude: Im Gegensatz zum normalen Prozedere waren in dieser Blockwoche nur die Gesundheits- und Sozialwesen-Fachwirte anwesend. Eine kleine Gruppe von 10 Leuten und die erste Gegelegenheit, mal wirklich miteinander ins Gespräch zu kommen. Das hat wiederum ganz interessante und sehr fruchtbare Verbindungen zu Tage gefördert. Davon wird sich einiges in Zukunft in der Blogsphäre niederschlagen, aber auch die kommenden 7 Monate versüßen. Freude! Tja und dann stahlen sich Tag für Tag ein paar Sonnenstrahlen mehr durch. Bis ich gestern einen kompletten Hundespaziergang von 2 Stunden in der Sonne verbringen durfte. Freude über Freude! Mann, hat das gut getan! Und jetzt der Sonntag. Der war nahezu perfekt! Ein langer Spaziergang von über zwei Stunden mit meiner Co-Leaderin im Human Trust Petra und ihrer Hündin Amy bei strahlendem Sonnenschein, leckeres Essen, ein langes Bad mit Wellness-Programm und nun ein ruhiger Abend in meiner perfekten Wohnung. Freude?? Freude!!!

Das war meine HT-Woche unter dem Aspekt Freude. Abschließend ist mir aufgefallen, dass Dankbarkeit nichts weiter als rückwärts gerichtete Freude ist. Und auch, wenn ich mich auf viele Dinge in dieser Woche nicht freuen konnte oder viele Dinge in dieser Woche keine Freude bei mir auslösen konnten, konnte ich doch im nachhinein über vieles sehr dankbar sein. Und rückwärts gerichtete Freude ist immer noch besser, als gar keine Freude. Also: nicht verzagen, dankbar sein 😉 Morgen gibt es die nächste Lektion und ich bin gespannt, welche Impulse unser Leben dann bereichern. Für alle, die bis hierher gelesen haben: vielen Dank und habt einen wunderbaren Sonntag Abend!


 

P.S.: Einige Leute, die ich persönlich kenne, haben sich im Human Trust angemeldet. Es haben sich aber auch ein paar über meinen Link angemeldet, die ich nicht kenne. Mir wird leider (oder aus Datenschutz-Gründen sicher auch Gott-sei-Dank) nicht mitgeteilt, wer das war. Darum kann ich mich nicht persönlich bedanken, tue das hier aber gerne stellvertretend. Ich hoffe, Ihr könnt aus dem Programm genau so viel ziehen. Falls Ihr mögt, würde ich mich über eine Vernetzung mit Euch im Trust sehr freuen!

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