Human Trust OPUS – 02/2015

On Sundays I am giving you a report about my week with the Coaching-Community Human Trust. These texts will be in German only, as everything relating to Human Trust is. Human Trust is a German Online-Coaching-Community. If, however, you guys would like to read about my experiences there, please give me a shout. I might reconsider 😉


Das Thema der 2. Lektion: Visionen! Nein, nicht, was Ihr denkt! 😉 Visionen meint eine Vorstellung vom eigenen idealen Leben. Na, das bringt ja Probleme mit sich. Ich habe bei mir und anderen verschiedene Erfahrungen beobachtet. Einige gehen total auf in dieser Aufgabe. Sich ein neues Leben oder ein Ziel erträumen fällt Gott sei Dank den allermeisten leicht. Doch es gibt auch, und das hat mich sehr traurig gemacht, Menschen, die so viele Enttäuschungen erlebt haben, dass sie das Träumen aufgegeben haben. Ein Teil von mir versteht das, denn das Träumen ohne schlechtes Gewissen oder Angst musste ich selbst auch erst lernen. Ob ich darin soooo toll bin, sei dahin gestellt, aber grundsätzlich kann ich mich darauf einlassen. Tja, aber dann geht es um die Frage der Kanäle. Wenn ich geben werde, diese Träume – oder eben Visionen – in Worte zu fassen, wird es plötzlich starr und eng und gestelzt und überhaupt nicht echt. Ich muss mich da von der Schriftform lösen. Erst mal. Ich weiß nicht, ob es einfach nicht mein Kanal ist oder ob mein Ego sich da äußerst erfolgreich einmischt. Was auch immer es ist, es ist nicht wirklich greifbar.

Mein zumindest derzeit passender Kanal ist der ‚das-fühlt-sich-an-wie-Kanal‘. Und der lässt dann auch Bilder entstehen, die ich aber momentan tunlichst nicht in Text übersetze. Noch einen Problematik für mich: ich kann mich da so schlecht zeitlich eingliedern. Im OPUS bzw. im Human Trust geht es ja grundsätzlich mal um ein Jahr. Soll ich also eine Vision schreiben davon, wo ich in einem Jahr sein will, dann kommt da vermutlich das Gleiche raus wie wenn ich eine Vision davon schreiben soll, wie ich in 5 Jahren leben möchte. Das Grund-Lebensgefühl, das ich gerne leben möchte, ist nicht wirklich zeitlich gebunden.

Und wie sieht es nun aus? Es fühlt sich an nach Aktivität, Bewegung und Frischer Luft. Aber auch nach Wärme, Heimeligkeit und Harmonie. Es fühlt sich an nach vielen Menschen und Tieren, nach…. so, und jetzt setzt der Verstand ein und das Visionieren bricht ab. Text funzt einfach nicht richtig. Die Worte passen nicht zum intuitiven Erleben. Wir denken oft, dass das dann problematisch ist, weil es uns weniger greifbar erscheint und diese Hürde muss ich auch noch nehmen. Aber eines weiß ich: wenn ich versuche, mich in ein Format zu quetschen, das für mich nicht passt, dann endet das nicht in öffnender Visionen sondern in äußerst begrenzender Frustration.  Und die spüre ich grade mit voller Wucht, wenn ich ehrlich bin. Als ich vorhin auf der Couch gelegen habe und die Vision habe wirken und Bilder entstehen lassen, war davon nichts zu spüren.

Was will ich damit sagen? Wenn wir uns auf das verlassen, was der Verstand uns vorgibt, dann befinden wir uns in einem extrem eng begrenzten Feld. Der Verstand kann nur einen verschwinden kleinen Bereich dessen wahrnehmen, was wirklich da ist. Das gilt auch für Chancen und Möglichkeiten. Zum einen liegt das daran, dass unsere Wahrnehmung weniger als 1% der Realität wahrnimmt und zum anderen daran, dass der Verstand nur aus der Vergangenheit heraus bewerten kann, denn das sind seine einzigen verfügbaren Daten. Habe ich ein Ziel vor Augen oder überlege ich, was es ist, was ich wirklich will, ist es wichtig, sich vom Verstand zunächst mal zu lösen und andere Wege zu finden. Das gilt für Kleinigkeiten wie das Erkennen der eigenen Werte über Visionen und Träume. Es gibt ganz besonders für die ganz großen Lebensziele. Es gibt immer nur einen individuellen Weg. Regeln und Vorgaben haben Grenzen. Das ist meine Erkenntnis aus dieser Woche.


Das Bild oben wurde von den Mitarbeitern von LifeTrust gestaltet und zeigt uns unseren Weg durchs Jahr mit dem Human Trust. Ich fand sie so herrlich anschaulich und auch einfach schön, dass ich sie Euch nicht vorenthalten wollte. Hier noch mal in ihrer ganzen Pracht.  Und hier noch ein kleines Geheimnis: Wenn alles gut geht, öffnet der Trust im April noch mal seine Pforten. Das Team arbeitet fleißig an Möglichkeiten und Lösungen, also könnte das sogar klappen 😉

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Ein Gedanke zu “Human Trust OPUS – 02/2015

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