HUMAN TRUST OPUS 03/2015

On Sundays I am giving you a report about my week with the Coaching-Community Human Trust. These texts will be in German only, as everything relating to Human Trust is. Human Trust is a German Online-Coaching-Community. If, however, you guys would like to read about my experiences there, please give me a shout. I might reconsider 😉


 

In der Lektion der dritten Woche ging es darum, aus der Vision Ziele zu ‚extrahieren‘. Das wäre eine riesige Herausforderung, wenn es alles so geblieben wäre, wie ich es im letzten Post dazu erzählt habe. Ist es aber nicht. Tatsächlich hat sich am gleichen Tag noch ein Knoten gelöst: ich habe das, was ich einfach nicht zulassen wollte, einer lieben Freundin gegenüber einfach mal ausgesprochen. Und da kam der Fluss. Mein Kanal ist für diese Dinge die Kommunikation, das Aussprechen.

Der folgende Tag war beseelt, denn ich wusste, was ich wollte und – noch viel wichtiger – dass ich auf einem guten Weg bin. Und so gehe ich voller Freude in die Meditation, die uns zu dieser Lektion mitgegeben wurde. Habe mir dafür extra Zeit gelassen und dann sowas: ich mache voll dicht! Ich konnte den Prozess fast in Zeitlupe verfolgen. Veit sagte einen Satz in etwa wie ‚und du weißt, dass du hinter dieser Tür absolute Klarheit für deine Ziele findest‘. BÄM! Schluss, aus, vorbei! Absolute Klarheit scheint ein Trigger für mich zu sein. Ich erinnere mich an meine TT-Ausbildung, in der ich in einer Sitzung ein ganz ähnliches Problem hatte, nämlich die Frage: ‚Was, wenn da nichts kommt?‘ Ich kann noch nicht zu 100% zuordnen, was diese Angst mir sagen will, aber ich finde es spannend, dass sie immer wieder auftaucht. Und jetzt eben mit voller Wucht. Nun habe ich den Rest der Woche, das wirken zu lassen und zu schauen, was dabei herum kommt…

Das Nächste, was sich gerade zeigt, ist eine große Frage, die mich im innersten berührt:

Darf ich mir ein schönes Leben machen, wenn es anderen schlecht geht?

Darf ich überhaupt über die Schönheit des Lebens schreiben, wenn es Orte auf der Welt gibt (und das nicht mal allzuweit weg), an denen Menschen tagtäglich um ihr Leben fürchten müssen? Darf ich meinen Sinn des Lebens im Schönen sehen, wenn ein so großer Teil der Welt das Gegenteil davon erlebt? Darf ich für mich ein schönes Leben beanspruchen, obwohl das vielleicht nicht jedem zugänglich ist?


 

Ich habe diese schlichte Wahrheit über mich selbst wirken lassen, konnte, entsprechend der Wochenaufgabe, Teilziele aus meiner Vision ziehen und merke, da geht was! Ich weiß noch nicht was, aber zum ersten Mal in meinem rein beruflichen Leben weiß ich im Herzen, dass ich den Kern getroffen habe. Und wisst Ihr was? Es wird still. Es ist tatsächlich so, dass sich eine kleine feine Freude in meiner Brust eingenistet hat und mich nun führt. Wohin? Wir dürfen gespannt seit!

Ein Gedanke zu “HUMAN TRUST OPUS 03/2015

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