Human Trust Opus 08 / 2015 – Die Woche in der ich meine Berufung fand

On Sundays Mondays I am giving you a report about my week with the Coaching-Community Human Trust. These texts will be in German only, as everything relating to Human Trust is. Human Trust is a German Online-Coaching-Community. If, however, you guys would like to read about my experiences there, please give me a shout. I might reconsider 😉


 

Kann mir man irgendjemand sagen, was momentan mit der Zeit los ist? Wurde die geschrumpft? Passieren wir ein schwarzes Loch und alles inklusive der Zeit wird komprimiert? Kann mal jemand Momo fragen, ob die grauen Herren aktiv waren? Im Moment fliegen die Tage wie gefühlt nie zu vor. Das hat derzeit in erster Linie wirklich gute Seiten. Ich bin sehr gut ausgelastet und damit auch ganz zufrieden. Es tut sich gerade so viel auf so vielen Bühnen, als Regisseurin meines eigenen Lebens muss ich mich grade offenbar gut konzentrieren!

Jetzt überlege ich die ganze Zeit, was ich noch vor zwei Tagen im Kopf hatte, Euch zu erzählen. Ich sollte für diese Texte anfangen, die Entwurf-Funktion zu nutzen 😉 Also gehe ich mal die auffälligsten Erfahrungen der letzten Woche durch.

  1. Man möge nun bitte bedenken, dass ich am 22. Dezember 2014 damit begonnen habe, ein festes Abendritual auszuführen, damit meine Basis (=Wohnung) auch immer wirklich in Ordnung ist und ich mich auf andere Sachen konzentrieren kann. Seit diesem Datum habe ich kein einziges Mal geschwänzt. Noch nicht mal letzte Woche, als ich das Gefühl hatte, doch nicht so ganz um die Grippewelle herum gekommen zu sein! Um genau zu sein, hatte ich mir schon die Erlaubnis gegeben, es ein einziges Mal auszulassen. Aber der Gedanke, am nächsten Morgen, am besten noch krank, aufzuwachen und mein kleines Chaos zu sehen, hat ausgereicht, dass ich es trotzdem getan habe! Krass! Vor 6 Monaten noch undenkbar! Die Forschung sagt, es braucht etwa 3 Monate / 100 Tage, um eine neue Gewohnheit fest zu verankern. Ich glaube, ich kann jetzt sagen, dass das mittlerweile sitzt. Und man glaubt vielleicht nicht, was so eine halbe Stunde am Abend ausmachen kann, wenn man es nicht selbst erlebt! Mein ganzes Leben ist durch diese kleine Aktion geordneter, effektiver und energiereicher! Glaubt Ihr nicht? Probiert es aus und lasst Euch überraschen!
  2. Ich konnte in dieser Woche – Teil meiner zielgerichteten Handlungen – einen neuen Chor ausfindig machen und an meiner ersten Probe dort teilnehmen. Nach, ich glaube, drei Jahren endlich wieder Chorsingen!! Es ist leider nicht einfach, hier im Sauerland den richtigen Chor zu finden. Oder anders gesagt: einen Chor, der mir Spaß macht. Die Chorlandschaft hier ist schon gut gefüllt, aber die meisten sind kleine Chöre und davon die meisten haben sich auf Pop, Musical oder Gospel spezialisiert (wenn es nicht Männergesangsvereine sind…). Nein Danke! Ich will ja niemandem auf den Schlips treten, aber es gibt für meine Ohren kaum Schlimmeres, als lauter mittel- bis alte Menschen, die sonst kein Englisch können, zuzuhören, wie sie englische Texte intonieren. Nein, ich hätte gerne, dass meine Fußnägel bleiben, wie sie sind… Außerdem langweilen mich diese Songs und Stücke, die auf eine doppelt bedruckte A3-Seite passen ohne Ende. Ich will nen Klavierauszug und das Konzert hat bitte schön mindestens zwei Stunden zu dauern. Oratorien müssen her. Da der Chor in Siegen, bei dem ich vor drei Jahren mitgesungen habe, dummerweise während meiner Arbeitszeit (*grummel*) probt, wusste ich lange nicht, wie ich das machen sollte. Tja, und dann die Offenbarung. Ich muss zwar fast 30 km dafür fahren, aber endlich wieder singen! Und dann noch das Weihnachtsoratorium mit allen 6 Kantaten! So muss das sein! Warum ist das so wichtig? Was gibt es genialeres als ein emotionsgeladenes Credo auf einer tollen Bühne mit riesigem Chor zu singen und das Orchester vor Kraft explodieren zu hören? Chorsingen ist einfach nur genial. Ich muss dazu sagen, dass ich meinen ehemaligen Dirigent aus Berlin, Thomas Hennig, wahnsinnig vermisse, aber in dem neuen Chor fühle ich mich trotzdem schon mal richtig wohl 😉
  3. Was uns zu neuen Zielen bringt. Jetzt, wo ich eine neue Gewohnheit etabliert habe, geht es um die nächste. Das hat mit meinem Ziel zu tun, das ich in TBE und vermutlich bis zum Rest des Jahres bearbeite. Ich habe dazu Handlungen aus verschiedenen Bereichen zur Verfügung (wir erinnern uns: um ein Ziel zu erreichen, braucht es eine klare Vision und eine Disziplin, die regelmäßige Visualisierung und zielgerichtete Handlungen  umfasst). Daran bastele ich jetzt gerade.
  4. TBE 2015 verglichen mit TBE 2014 zeigt mir mal wieder, was sich im letzten Jahr getan hat. Letztes Jahr ist mir der Kurs sowas von nicht leicht gefallen. Ich hatte ständig Probleme mit den Handlungen und habe mich am Ende mehr mitschleifen lassen. Jetzt bin ich zwar der Meinung, dass ich noch mehr Begeisterung an den Tag legen könnte und auch noch ein bisschen Faulheit opfern darf, denn ich merke ja, wo es hakt. Aber alles in allem läuft der Kurs gut für mich und ich habe bisher jeden Tag Handlungen gefunden UND ausgeführt! Das bedeutet, ergebnisorientiert gesehen, dass ich im letzten Jahr verstärkt die Erfahrung von Selbstwirksamkeit gemacht habe und mein Empfinden davon verstärkt habe. Heißt auf deutsch: Ich habe gelernt, dass ich Erfolg haben kann. Das ist eine ziemlich neue Erfahrung, wenn ich ehrlich bin!
  5. Das beste zum Schluss: in der letzten Woche habe ich meine Berufung gefunden. Letztes Jahr habe TheCall (in dem Kurs geht es ums Finden der Berufung) mitgemacht, aber nicht ganz zu Ende, weil plötzlich so viele Dinge ins Rollen kamen. Der Kurs ist in dieser Woche tatsächlich für mich zu Ende gegangen. Der erste Schritt war, mir zu erlauben, dass die Schönen Dinge des Lebens für mich wichtiger sind, als zuvor gedacht. Der zweite Schritt war, es mir zu erlauben, dem mehr Aufmerksamkeit zu geben und darum diesen Blog zu starten. Der dritte Schritt ergab sich vor einigen Wochen (ich habe Euch davon berichtet), als ich zum ersten Mal den Gedanken zugelassen habe, dass ich aufs Weltretten verzichten kann und mich vielleicht NUR mit den Schönen Dingen des Lebens beschäftigen mag. Der letzte Schritt geschah ganz von selbst. Irgendwann in der letzten Woche lief auf WDR die Sendung ‚Alle Augen auf…‚, in dieser Folge gings ums Landleben. Und plötzlich war es klar: ich bin fürs Hofleben gemacht. Nix Seminare, nix Welt retten oder verbessern. Hofleben. Handarbeiten. Kreatives Leben inklusive. Gäste bewirten. Hofladen betreiben. Punkt. Will. Genau. Das. Das ist nichts wirklich neues. Neu ist, dass das r e i c h t. Dass da nichts Besonderes zugehört. Dass es keine Notwendigkeit gibt, das in irgendeiner Weise mit Seminaren oder Coachings zu verbinden. Einfach nur Landleben. Das war die ganze Zeit da, aber ohne den Weltretter-Gedanken war das, warum auch immer, nicht denkbar und darum blieb die Vision verschwommen. Jetzt ist sie klar. So klar wie nie zuvor!

So, das war meine HT-Woche – in Auszügen, wohlgemerkt!! Zum Schluss noch eine Ankündigung: Die Community öffnet ihre Pforten Anfang April wieder! Offenbar hat das Team eine Lösung gefunden, neue Mitglieder in das Laufende Programm zu integrieren. Ich werde berichten, wenn es soweit ist! Euch allen eine tolle Woche! Schön, dass Ihr da seid!!

4 Gedanken zu “Human Trust Opus 08 / 2015 – Die Woche in der ich meine Berufung fand

    1. Daaaaaaanke! Vom Erreichen noch ein ganzes Stück entfernt, aber es hat schon jetzt einige Konsequenzen und das Leben fühlt sich gleich noch mal ne Ecke leichter und bunter an 😉 Kann jedem nur raten, sich auf den Weg zu machen!

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    1. Danke Dir vielmals, Carlheinz! Jetzt bin ich mal wieder halbwegs sprachlos, aber meine Gesichtsfarbe spricht für sich 😉 Die Fotoarbeiten werden weiterentwickelt, versprochen! 😉

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