Jahresrückblick in 35 Fragen

Dieser Post ist nicht wirklich von mir, aber ich wollte ihn gerne mit Euch teilen. Das Original findet Ihr hier, unter zeitblueten.de.
Aber worum geht’s eigentlich? Der Dezember ist für viele die stressigste Zeit des Jahres. Wenn wir uns durch diesen Monat hetzen, entgeht uns etwas ganz Wesentliches: die Vollendung.

In einem Jahr passiert viel. Und nur selten befinden wir uns am Ende eines Jahres da, wo wir am Anfang des Jahres noch hinwollten. Neue Erkenntnise, Erlebnisse, Chancen sind dazu gekommen, jedes Jahr ist ein Wachstumszyklus. So, wie der Mensch strukturiert ist, braucht er Zyklen. Dabei sind Beginn und Abschluss gleichwertig. Meistens hasten wir aber direkt zum nächsten Beginn weiter und vergessen, abzuschließen.

Es gibt viele tolle Rituale zum Jahresende. Manche sind aufwändig, manche ganze einfach. Manche kann man alleine machen, manche mit anderen zusammen. Was aber immer geht: man kann sich immer Fragen stellen. Ich fand die folgenden Fragen sehr schön, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Hiermit lade ich Euch ein, sie mit mir zu beantworten. Muss ja nicht jede online sein, aber wenn Ihr mögt, pickt Euch doch eine raus und schreibt dazu was in den Kommentaren. Würde mich sehr freuen. Ein paar meiner Antworten findet Ihr dann unter den jeweiligen Fragen.

  1. Gab es während des Jahres ein erstes Mal in meinem Leben? Habe ich etwas das erste Mal gemacht, war ich an einem Ort, …?
  2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse habe ich mir angeeignet, die ich vor einem Jahr noch nicht hatte?
    Da erinnere ich mich sofort an unsere Regionaltreffen bei Petra, bei denen der kreative Teil in mir angeregt wurde. Und ich habe festgestellt, dass ich sehr gerne mit den Händen male.
  3. Welche Erlebnisse im Jahr zählen zu den fünf schönsten?
    Ich nenne hier mal eins: Berlin am zweiten Adventwochenende war für mich so ziemlich das schönste Wochenende des Jahres!
  4. Gibt es ein Ereignis, ein persönliches Erlebnis, das mein Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?
  5. Welcher Abschied bzw. welche Trennung ist mir schwergefallen?
  6. Welche Person habe ich kennengelernt, die mein Leben besonders bereichert (hat)?
    Da sind in vorderster Reihe zwei: H. und S. Beiden bin ich zutiefst dankbar, denn wir üben miteinander Beziehung und gemeinsames Wachstum und das ist ein unglaubliches Geschenk!
  7. Was hat mich besonders berührt, sowohl im Negativen als auch im Positiven?
  8. Was war meine größte Enttäuschung? Und was kann ich jetzt rückblickend Positives darin sehen?
  9. Gibt es besonders wertvolle Erfahrungen, die ich gemacht habe?
  10. Welche Ereignisse werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen?
  11. Was hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?
    Dass ich meine Berufung finde und dass sie ist, was sie tatsächlich ist!
  12. Welcher besondere Traum ist mir in Erinnerung geblieben?
  13. Was habe ich mir persönlich Gutes getan? Was habe ich für meine physische und psychische Gesundheit getan?
  14. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den ich wahrgenommen habe?
  15. Wer oder was war für mich die größte Überraschung?
  16. Womit hatte ich Unrecht, wem habe ich Unrecht getan?
  17. Was hat mich verletzt, was hat mich besonders traurig, wütend gemacht?
  18. Welche Entscheidung ist mir schwergefallen? Welche gute Entscheidung habe ich gefällt?
    Anfang des Jahres habe ich mich für mein eigenes Leben entschieden. Das war nicht leicht, aber genau richtig. Später im Jahr wurde diese Entscheidung noch verfeinert und auf meine Berufung ausgerichtet.
  19. Was war die größte physische, was die größte psychische Herausforderung? Was hat mich sehr belastet?
  20. Wer oder was hat mich herzlich zum Lachen gebracht? Wann habe ich das letzte Mal so richtig gelacht?
    Dazu gibt es zwei Stichwörter: 1. Klopapier 2. Erdbeersirup
  21. Wann und wodurch habe ich mich besonders geliebt gefühlt?
  22. Welcher persönliche Wunsch ist in Erfüllung gegangen, welches Ziel habe ich erreicht? Oder vielleicht sogar mehrere?
  23. Habe ich einen Freund oder eine Freundin dazugewonnen? Wenn ja, wen?
    Oh ja, sowohl alte Freunde als auch neue Freunde sind dazu gekommen und ich bin für jeden dankbar!
  24. Was würde ich so nicht mehr machen?
  25. Welches Buch, welche Lektüre, welches Werk hat mich am meisten beeindruckt?
  26. Was hat sich zum Positiven gewendet?
  27. Was lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt/gewünscht/erwartet habe?
  28. Was habe ich geschafft, auf welche Leistung bin ich stolz?
  29. Welches ungewöhnliche Kompliment habe ich erhalten?
    ‚Du hast einen an der Waffel!‘ Man sollte nicht meinen, das ist ein Kompliment, vor allem nicht, weil es wirklich ernst gemein war. Aber manchmal hängt die Frage nach der Bedeutung einer Aussage eben auch von der Person ab, die sie tätigt. In dem Fall fühlte ich mich geschmeichelt, von dieser Person ’negativ‘ wahrgenommen zu werden.
  30. Womit bzw. mit wem habe ich zu wenig Zeit verbracht?
    Mit Menschen generell. Da geht noch viel mehr!
  31. Welche Probleme habe ich hinter mir gelassen, haben sich gelöst?
  32. Welche Sorgen, Ängste hatte ich, die sich als unbegründet herausgestellt haben?
  33. Wofür bin ich besonders dankbar? [Formulierungsbeispiele Dankesbrief]
  34. Was ist mir wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?
  35. Ich füge noch diese Frage hinzu: wie fühlt sich Dein Jahr nun in der Rückblende an?

 

Und was sagt Euer persönlicher Jahresrückblick?

3 Gedanken zu “Jahresrückblick in 35 Fragen

  1. sehr schöne fragen! ich mag sowas ja immer gern und finde es immer wieder toll, sich mit solchen dingen auseinanderzusetzen.

    kurzer kommentar von mir zu den fragen 9 und 10:
    Gibt es besonders wertvolle Erfahrungen, die ich gemacht habe?
    Welche Ereignisse werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen?

    ich habe heuer im sommer auf mallorca einer meiner schlimmsten ängste die stirn geboten: lebendem gewässer. klingt total lächerlich, aber ich habe mich noch nie in meinem leben in einen see oder ins meer gewagt, wenn es dort tiefer war als ich stehen konnte. heuer war ich so ein ganz kleines bisschen schnorcheln. das war einfach grandios.

    Gefällt 1 Person

    1. Wie schön! NIchts ist so befreiend, als sich seinen Ängsten zu stellen. Meine Freundin hat vor ein paar Jahren beim Gleitschirmfliegen in Oberbayern ihre Höhenangst komplett überwunden. Sowas sind so tolle Momente! Herzlichen Glückwunsch!

      Gefällt 1 Person

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