Verbindlichkeit

Auf Facebook schrieb heute eine ‚Freundin‘ von einer ‚Freundin‘ einen Text über Verbindlichkeit – oder eher darüber, wie wir in unserer Generation Verbindlichkeit gegen Opportunismus ausgetauscht haben.

Verbindlichkeit war ein wichtiges Thema in 2015. Bestimmend sogar. Wir alle sehnen uns danach, dass wir uns auf andere verlassen können. Dass die Menschen in unserem Leben tun, was sie sagen.

Eng verbunden mit den Verbindlichkeit ist die Integrität. Nur wer inter ist, ist verbindlich. Integrität ist ein großes, abstraktes Wort, dessen Inhalt mir in diesem Jahr zum ersten Mal richtig bewusst geworden ist. Es bedeutet im Grunde nichts anderes als: meine Taten entsprechend meinen Worten. Wenn ich A sage, dann tue ich auch A.

Verbindlichkeit, Integrität und die Überwindung der so genannten ‚Mind-Behaviour-Gap‘, also der ‚Lücke‘ zwischen dem was wir sagen und denken und dem, was wir dann tatsächlich tun, ist das Kernthema des Human Trust 2016. Und ich freue mich darauf, denn in meinem Leben gibt es da immer noch eine Menge Lücken. Im Übrigen stellt sich Veit selbst dieser Herausforderung öffentlich. Wenn Du auf den Trust-Link gehst, klicke oben rechts auf ‚TV‘. Dort erzählt er davon selbst.

Vor einem Jahr, am 1. Januar 2015, in der ersten Stunde des gerade anbrechenden Jahres habe ich eine weitreichende Entscheidung getroffen und geheiratet. Und zwar mich selbst. Ich habe mir geschworen, immer an meiner Seite zu stehen, mir immer den Rücken zu stärken, immer zu mir zu halten und mit mir so umzugehen, wie es normalerweise einem Ehepartner vorbehalten ist: mit Verständnis, Liebe und eben echter Verbindlichkeit.

 


 

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Zu heiraten bedeutet nämlich, sich zu verbinden, verbindlich zu sein, sich an das zu halten, was man sich mal vorgenommen hat. So ein Ritual hat Kraft, das kann ich nach meinem ersten Jahr bestätigen. Es braucht aber mehr als das. Es braucht eben Verbindlichkeit. Dran bleiben, weiter machen, auch, wenn’s schwierig wird. In guten wie in schlechten Tagen.

In bin ehrlich: alleine würde ich das nicht schaffen. In einer ’normalen‘ Ehe zwischen zwei Menschen ist der Partner der Spiegel, der einem zeigt, wo man sich selbst untreu geworden ist. In der Ehe mit sich selbst muss man sehr sehr sehr aufmerksam sein, um das zu erkennen, denn der Mensch ist von Natur aus so gestrickt, dass er sich selbst verarscht. Das ist einer Gründe, warum ich im Human Trust bin und dort weiter mache. Weil ich dort ein Feld habe, das mich regelmäßig daran erinnert, was ich mir versprochen habe, was ich mir in meinem Leben vorgenommen habe und auch erreichen will und dass nur ich selbst das schaffen oder eben verhinder kann. Im Trust komme ich nicht an mir vorbei.

Heute ist der letzte Tag des Jahres. Heute Abend gehen viele von uns in einer neues Jahr und haben einen Korb voller guter Vorsätze dabei. Mit dem Rauchen aufzuhören und abnehmen sind bis heute die häufigsten Vorsätze. Die allermeisten Vorsätze werden im März vergessen sein, verdrängt werden mit dem Gefühl ‚es wieder nicht geschafft‘ zu haben. Was sich auf unseren inneren Motor namens ‚Selbstwirksamkeit‘ alles andere als günstig auswirkt und in der Folge zu immer mehr Momenten führt, in denen wir uns als Versager fühlen.

Verbindlichkeit ist ein Mittel dagegen. Schwarmintelligenz / WeQ ein weiteres. Ich bin froh, dass ich es im Trust habe und noch nicht bereit, darauf zu verzichten. Dafür hab ich noch zu viel vor 😉


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