Der letzte Tag – Dornröschen erwacht

Ich wage zu behaupten, jeder von uns hat ein Dornröschen in seinem Leben. Nicht im Außen, sondern in sich. Es gibt Anteile von uns, die schlafen. Dafür kann es viele Gründe geben.

Vielleicht weil wir Angst haben. Erstaunlich viele Männer haben Probleme sich für eine Beziehung zu öffnen. Der Mann trägt seine Verletzung im Herzen und hat Angst, es zu verschenken und neue Verletzung zu riskieren. Die Frau trägt ihre Verletzung interessanterweise nicht im Herzen. Ihre Sexualität ist verletzt und sie hat Probleme, sich zu öffnen, sich hinzugeben.

Oder wir haben Angst vor unserer eigenen Kraft. Unterbewusst fragen wir uns vielleicht: Was passiert, wenn ich wirklich mein Potenzial entfalte? Wenn ich erfolgreich bin? Sind die anderen dann neidisch? Wenn ich zu mir stehe, werde ich dann einsam? Wenn ich alles aus mir raushole, werden die anderen mich dann noch mögen?  Geld verdirbt ja den Charakter, will ich wirklich mehr davon verdienen? Oder stimmt das vielleicht gar nicht?

Ob wir es wissen oder nicht, wir beschäftigen uns viel mit solchen Fragen – und lassen zu, dass sie uns blockieren. Und genau das sind unsere schlafenden Dornröschen. Was wir uns in diesem Status nicht klar machen, ist, was geschieht, wenn Dornröschen vom Prinzen geküsst wird und erwacht.

Dieses Bild wurde in der psychoanalytischen Märchendeutung mehrfach thematisiert. Für mich persönlich bedeutet es, dass das Männliche und das Weibliche Prinzip zusammen kommen und eins bilden. Wir haben männliche und weibliche Anteile, jeder von uns. Um zu erblühen brauchen sie Nahrung – dadurch, dass wir die jeweiligen Prinzipien ausgeglichen leben. Es gibt gar eine Art Fausregel: Männer sollten in ihrem Alltag zu 60% ihrer Zeit im Männlichen Prinzip verbringen und zu 40% im Weiblichen. Frauen hingegen zu 70% im Weiblichen und zu 30% im Männlichen. Ist natürlich nur eine Orientierungshilfe. Häufig wird ein Prinzip unterdrückt. Meistens, aber nicht immer, das Weibliche. Bei mir ist es im Übrigen das Männliche Prinzip, das ich nicht ausgelebt habe.

Wir verbinden die Qualitäten des Weiblichen in unserer Gesellschaft oft mit Schwäche. Wir sind eine männlich orientierte Gesellschaft, in der es um das Außen geht, um Leistung, um Selbstbehauptung, um Aktivität. Die weibliche Passivität, die Empfangsbereitschaft, das Geschehenlassen, das Stillsein, die Gemeinschaft, all das können viele Menschen kaum mehr leben. Darauf sind wir nicht geeicht. Viele Coaching-Angebote können da helfen, ganz besonders – blöder Ruf hin oder her – die Transformationstherapie nach Robert Betz. Wer nach einer Transformationswoche nicht mit seiner weiblichen Seite in Kontakt gekommen ist, war nicht da 😉

Bei denen, die mit dem männlichen Prinzip ihre Probleme haben, greifen aber viele der Ansätze nicht. Zum Beispiel auch bei mir. Ich musste daran arbeiten, dass Männliche wieder in mein Leben zu lassen – und zwar was das Prinzip betrifft ebenso wie ganz wörtlich-physisch. Jahrelang gab es nur Frauen, nur weibliche Energie in meinem Leben.  Ganz bewusst, übrigens. Und auch ich hatte alle Ängste, die man haben kann, das männliche Prinzip wieder in mein Leben zu lassen. Ins Außen zu gehen, zielstrebig zu sein, kraftvoll und aktiv, gebend statt empfangend. Ich arbeite immer noch dran, aber zwischenzeitlich hat der Prinz Dornröschen geküsst und Dornröschen mag nicht mehr schlafen.

Wenn das geschieht, gehen nicht alle Ängste dahin, aber sie bekommen ihre rechten Platz: Warnungen über die Dinge, die eintreten können oder auch nicht. Optionen. Nicht unerschütterliche Wahrheiten. Wenn das Männliche und das Weibliche Prinzip sich verbinden und ihre unterschiedlichen Kräfte bündeln, dann kommt Freude, Farbe und Bewegung ins Leben. Dann erwachen die schlafenden Dornröschen und sind voller Tatendrang. Die Freude, die damit frei wird, kann nur jemand nachvollziehen, der es erlebt hat. Aber es lohnt sich.

Im Übrigen kann man relativ schnell erkennen, ob das Männliche und das Weibliche im Einklang sind: ein Blick auf den Körper zeigt das ganz schnell. Das Volksleiden Rückenschmerzen ist ein Hinweis darauf (die harten – männlichen – Wirbel zerreiben die weichen – weiblichen – Knorpel).  Eng damit verbunden sind Knieleiden und Gelenkprobleme usw. Wie sehr unsere Gesellschaft mit den Prinzipien im Clinch liegt, lässt sich übrigens an bestimmten Nachrichten (z.B. Silvester in Köln) und Krankenstatistiken ablesen.

Ich erzähle davon, weil ich durch die vielen kleinen Schritte im Human Trust über die letzten zwei Jahre, die ich aber täglich mache, Kicks bekommen habe, die meine Dornröschen haben erwachen lassen. Ende des Jahres las ich eine Zielvision, die ich Anfang 2015 aufgestellt hatte. Einige Tage zuvor, ist diese Situation fast genau so eingetreten, wie ich sie visualisiert hatte. In der Zwischenzeit hatte ich den Text komplett vergessen, habe mich ‚wichtigeren‘ Zielen gewidmet, aber was ich für ein Ziel tue, tue ich für alle Ziele – und siehe da… Gestern morgen habe ich dann die Überraschung meines Lebens gehabt: mein Beziehungswert bei Bloom ist durch diese kontinuierliche aber leichte Arbeit und die daraus resultierenden Erfahrungen des letzten Jahres nach oben geschossen – während meine Selbsteinschätzung noch weiter unten vor sich hin dümpelte, weil mein System das noch gar nicht recht verstanden hat.

All das ist ein Grund, warum ich so überzeugt bin vom Human Trust. Und in diesem Jahr  ist mir ein Wunsch erfüllt worden. Rüdiger Dahlke ist als Experte mit an Board. Das bedeutet, dass DER Experte für ganzheitliche Gesundheit, für Psychosomatik, für den Zusammenhang zwischen geistigen und emotionalen Blockaden und deren Erscheinung im Körper, für die Lebensprinzipien dabei ist und uns hilft, unsere schlafenden Dornröschen zu finden.


Heute ist der letzte Tag zum Beginn dieses Jahres, an dem Du den Trust ausprobieren kannst. Das Ding ist was für Dich, wenn Du Dich irgendwo in den Texten, die ich dazu geschrieben habe, wieder findest. Wenn Du irgendwo sagst: so geht es mir auch! Oder: das möchte ich auch erleben! Oder: da wäre ich gern schon! Oder auch: das klappt bei mir nie! Aber letzten Endes kannst Du es nur wirklich wissen, wenn Du es ausprobierst – gerne 14 Tage unverbindlich. Der Trust befindet sich noch im Status der Reisevorbereitung – wir packen noch für diese Jahresreise. Mitte Februar werden wir dann richtig starten. Ich freue mich über jeden, der sich entschieden hat, seinem Leben Flügel zu verleihen. Ach ja, vergesst nicht ‚MelanieK‘ als Gutscheincode anzugeben, damit Ihr die 10% Rabatt bekommt! Habt eine tolle Reise!

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