Human Trust Sekte?

Ich bin auf dieses Thema zwar schon mal eingegangen, ich möchte heute noch mal konkret zu der Frage ‚Ist der Human Trust eine Sekte?‘ etwas sagen. Anlass ist die Tatsache, dass durch exakt diese Anfrage der allergrößte Teil meiner Blogbesucher auf diese Seiten kommt. Das macht den Artikel ‚Human Trust – Schimmel oder Dünger?‚ zu den meistgelesenen auf dieser Seite. Also dachte ich mir, gehen wir das ganze doch noch mal komplett sachlich an. Ich habe mir also die Merkmale heraus gesucht, die ‚infosekta‘ zusammen getragen hat, anhand derer man eine Sekte bestimmen kann. Da ich selbst nun im vierten Jahr dabei bin, meine ich, diese Merkmale recht gut beurteilen zu können. Dazu noch ein paar Worte vorab: ich bin nicht unkritisch, auch ein Veit Lindau steht bei mir auf keinem Sockel und hat sich auch, aber bei weitem nicht nur, von mir schon etwas anhören müssen, wenn ich etwas nicht in Ordnung fand. Ich trage keine rosa-rote Brille, will ich damit sagen. In diesem Sinne, let’s go:

Struktur der Organisation: Gruppe mit straff hierarchischer und doktrinärer Struktur
Die ‚Gruppe‘ hat als gemeinsamen Nenner eine Internetplattform, die mit Facebook vergleichbar ist. Von einer straffen Struktur kann nicht die Rede sein. Es gibt einzelne Profile, Gruppen, Tribes (wo Menschen mit einem professionellem Schwerpunkt wie z.B. gesunde Ernährung oder Fitness eine Gruppe leiten, mit Impulsen, Angeboten oder Inhalten versorgen. Der Tribe besteht aus Freiwilligen). Betrieben wird das Ganze von der Life Trust GmbH, also einem wirtschaftlichem Betrieb, der ordnungsgemäß gemeldet ist. Das Ganze ist ein hilfreiches wirtschaftliches Angebot an eine (wachsende) Anzahl von Menschen. Diese schließen ein Abo ab, das für ein Jahr gültig ist und, wie jedes andere Abo auch, drei Monate vor Ablauf zu kündigen ist, wenn man nicht weiter machen möchte. Es gibt mit Sicherheit eine gewisse Hierarchie, die es aber ziemlich genauso bei Facebook auch gibt: Es gibt da die Betreiber-Firma, dann gibt es auf der Plattform professionelle Anbieter (die als ‚Experten‘ gekennzeichnet sind), Teamleader (wie mich, die vor Ort Gruppen betreuen, selbst aber Mitglieder sind) und eben die Mitglieder. Was es definitiv nicht gibt, sind Doktrinen. Die Grundlage, auf denen das Coaching stattfindet, sind neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Neurologie, Psychologie etc. Diese werden für Nicht-Wissenschaftler übersetzt (schon mal eine psychologische Studienauswertung gelesen UND verstanden?) und für den eigenen Alltag anwendbar gemacht. Wie in jedem 1zu1-Coaching auch. Es geht dabei um eine Art Gebrauchsanleitung für unser eigenes Gehirn. Wofür dieses Wissen angewandt wird, auf welche Ziele man sich ausrichtet etc. bleibt jedem selbst überlassen – ebenso wie etwaige Glaubensfragen oder sonstige persönliche Ansichten.

Autoritäre Führung: Führergestalt mit prophetischen oder guruhafter Ansprüchen
Dieses Merkmal lässt mich direkt schmunzelnd an eine Sequenz in einem von Veits Video denken, wo er sich als Guru verkleidet hat und sagt, er würde uns jetzt DAS Mantra geben, mit dem ALLES zu erreichen wäre – während er sich selbst kaum vom Lachen abhalten konnte. Nein, Veit ist keine Führergestalt mit prophetischen oder guruhaften Ansprüchen. Ganz im Gegenteil, er veralbert das regelmäßig und zeigt wieder und wieder auf, warum solche von Gurus häufig getätigten ‚Heilsversprechen‘ nicht funktionieren. Veits Philosophie ist kein Geheimnis und findet sich überall da wieder, wo es um Erfolg und Zielerreichung geht: es geht darum, jeden Tag einen kleinen Schritt in Richtung Ziel zu machen. Jeden Tag ein bisschen. Es geht ums Dranbleiben, darum auch ein Jahr und nicht nur ein paar Seminare.
Dass Veit mit Sicherheit von einigen angebetet und auf einen Sockel gestellt wird, ist Fakt und wird es immer da geben, wo sich jemand aus der Masse hervor tut – solange bis die Menschen bemerken, dass auch er nur mit Wasser kocht. Aber das ist die Entscheidung der einzelnen Individuen (und sicherlich auch für einen Veit Lindau nicht das Unangenehmste), aber nicht seine Entscheidung. Wer sich schon mal auf einem Vortrag von ihm eingefunden hat oder seine Videos oder auch Bücher kennt, weiß, dass er mit Selbstkritik nicht spart, sich ganz klar als ein normaler Menschen zeigt (er nimmt übrigens auch selbst an den Kursen im Trust teil, weil er weiß, dass er niemals auslernt) und zeigt ganz offen seine Schattenseiten – und dass man damit trotzdem erfolgreich und liebenswert sein kann.

Offenheit der Gruppe: Isolation und starke Abgrenzung der Gruppe nach aussen
Nein, also wirklich nicht. Dazu muss ich auch wirklich nicht viel sagen, oder würde ich sonst diesen Artikel schreiben?

Leistungen für die Gruppe: überteuerte Kursangebote oder Kosten für Lehrmaterial, Fronarbeit
Die Kursangebote sind weit unter dem Branchendurchschnitt, vermutlich auch, weil sie eine größere Menge an Menschen erreichen. Es gibt keine Extrakosten für Lehrmaterial und Fronarbeit gibt es nicht. Wenn Menschen knapp sind und gerne an bestimmten Seminaren teilnehmen wollen, dann gibt es schon mal die Lösung, dies gegen Mitarbeit zu machen, aber das ist keine Fronarbeit, sondern ein Entgegenkommen, dass die allermeisten Geschäftsleute sicherlich nicht anbieten würden. Und allzu oft geschieht das wohl auch nicht.

Welt- und Menschenbild: Einteilung der Welt in Gut und Böse, Schwarz-Weiss-Denken
Das genaue Gegenteil. Einer der Kerne dessen, was Veit im Trust vermitteln möchte ist, dass wir Trennung nicht funktioniert. Weder in Gedanken noch in Beziehungen. Die Neurowissenschaften wissen, dass Menschen gemeinsam mehr schaffen, als alleine. Wir sind in unserer Gesellschaft zu Einzelkämpfern geworden und wer im Trust ist, hat die Möglichkeit, daran etwas zu ändern – wenn er denn möchte. Manch einer ist eben auch einfach von seiner Persönlichkeit ein Einzelkämpfer. Es geht auch darum, jeden Menschen in seinem Sein so zu akzeptieren, wie er ist. Es gibt auch im Trust natürlich Menschen, die sich stark auf der esoterischen Seite des Lebens befinden und mitunter sehr den Ton angeben. Das sind dann die Leute, die glauben, spirituelles Hollywood sei die Antwort auf alles. Und das ist auch etwas, das ich selbst erst kürzlich ausgiebig kritisiert habe und was mich nervt. Aber das kommt eben von den Mitgliedern, nicht von Veit oder vom Trust.

Absolutheitsanspruch: ausschliessender Glaube an die absolute Wahrheit des eigenen Systems, der eigenen Lehre, des eigenen Weges, der eigenen Methoden
Wie bei vielen dieser Merkmale muss ich auch hier schmunzeln. Das ist ein Glaube, den Veit wieder und wieder und wieder aufgreift und wiederlegt. Eine Variable des neurologischen Grundwissen, das Veit auch in jedem seiner Kurse vermittelt, ist die Sache mit der Wahrnehmung und mit dem Rechthaben. Seine Botschaft ist: Wenn du Recht haben willst, wirst Du immer Recht haben, aber Du wirst damit nicht weiter kommen. Denn der andere hat auch Recht. Denn jeder hat nur seine 0,003%, die er von der Realität wahrnimmt und, geprägt durch seine ganz individuellen Erfahrungen, interpretiert. Dabei kann es keine absolute Wahrheit geben. Jeder und Niemand hat Recht und man tut gut daran, sich dies bewusst zu machen.

Erlösungs- oder Heilsversprechen:  «Universalrezepte»  für sämtliche Probleme sowie irreale Machbarkeitsvorstellungen
Auch das ist etwas, womit Veit regelmäßig in seinen Videos und Fragerunden aufräumt. Ich habe es oben ja schon mal angerissen. Heilsversprechen und ‚Universalrezepte‘ stehen komplett gegen das Prinzip vom Human Trust. Es wird Fachwissen vermittelt, verständlich und anwendbar gemacht. Aber nichts davon bringt etwas, ohne persönlichen Einsatz, ohne Dranbleiben und ohne ‚harte‘ Arbeit. Jeder ist für seine Resultate selbst verantwortlich.

Elitebewusstsein: Die Mitglieder der Gruppe verstehen sich als auserwählt, als spirituell weiterentwickelte Elite der Menschheit, als „Speerspitze“ des Wissens.
Auch hier muss ich wieder schmunzeln. Ich stelle mir diese Merkmale vor, wie sie sich im Trust auswirken würden und das bringt wirklich lustige Bilder mit sich. ‚Speerspitze‘ des Wissens. Veit ist definitiv jemand, der wirklich viel weiß – und der dieses Wissen anzuwenden weiß und es verbreiten will. Und ja, er hat eine Vision: er wünscht sich, dass so viele Menschen wie möglich lernen, mit ihrem Gehirn bewusst umzugehen und es auf das zu richten, was sie wirklich wollen. Wenn du selbst dein Leben nicht führst, werden andere kommen und es für dich führen. Jeder, der das schon mal erlebt hat, weiß, dass es stimmt und wie es sich anfühlt. Ich teile diese Vision, im Übrigen. Ich sehe viel Leid um mich herum, auf der Welt und auch in mir selbst, wenn ich mal, wie kürzlich, in einer Phase bin, in der unterbewusste Ängste das Ruder übernehmen. Veits Vision hat sicherlich, soweit ich das beurteilen kann, etwas mit Weltfrieden zu tun. Er weiß aber auch, und vermittelt es uns auch immer wieder, dass eine Vision nicht zwangsläufig realistisch ist. Erst aus der Vision ergeben sich tatsächliche Ziele. Die Vision liegt am Horizont und gibt Motivation. Es geht nicht um den Anspruch, das exakt so umzusetzen. So mache ich es mit meiner Vision auch. Sie beflügelt mich, gibt mir Kraft und Klarheit, was in meinem Leben, ganz individuell für mich, wesentlich ist und hilft mir, über Ziele in kleinen Schritten darauf zu zugehen. Dafür zu arbeiten. Und das habe ich eben auch im Trust gelernt.
Es gibt immer wieder Menschen, insbesondere aus der ’spirituellen Flachlandszene‘, die sich ‚weiter‘ fühlen als andere. Sie glauben, mehr zu wissen und die Dinge besser zu können. Und ich glaube, alle, die sich mit Themen wie Achtsamkeit und Bewusstheit beschäftigen, Meditation erlernen und merken, dass sie sich so von äußeren Zwängen befreien können, durchlaufen zwangsläufig eine Art Höhenflug. Denn es ermächtigt einen selbst enorm. Man kommt aus dem Hamsterrad und sieht, dass die anderen noch drin sind. Man möchte ihnen helfen, weiß man ja jetzt, wie es geht, und natürlich fühlt man sich manchmal als was Besseres. Das ist menschlich. Aber, und das ist der Punkt, früher oder später kommt man, mal mehr mal weniger hart, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Veit selbst erzählt auch von seinen Höhenflügen – und Bruchlandungen. Ich empfinde das als sehr gemäßigt.

Endzeiterwartung: Gruppe erwartet Endzeit, Weltuntergang
Ääh…. nö! Veit bezeichnet sich selbst als ‚unerschütterlichen Optimisten‘, reagiert auf die Themen, die uns derzeit massiv bewegen und auch Angst machen, extrem konstruktiv. Sehr beeindruckt hat mich, wie er mit dem Thema Donald Trump umgegangen ist. Als dieser Präsident wurde, hat das, aus irgendeinem Grund, scheinbar tiefe Ängste in Veit wach gerüttelt und er schrieb einen Artikel dazu, wie ich ihn von ihm nie erwartet hätte. Er war sehr verängstigt. Auch Menschen aus dem Trust haben ihn darauf hingewiesen, dass dieser Artikel so gar nicht mit dem übereinstimmt, was er sonst so vermittelt. Daraufhin hat er sich selbst einer intensiven Schattenarbeit mit eben dem neuen Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt unterzogen und darüber in einem Folgeartikel berichtet. Damit hat er wieder eindrucksvoll gezeigt, wie man straucheln und sich dann wieder aufrappeln kann. Endzeitstimmung? Keine Spur.

Informationspolitik nach Aussen: keine offene Informationspolitik, irreführende Propaganda
Ich erinnere mich an Zeiten, wo bei Robert Betz die Sektenfrage durch einen wirklich irreführenden Bericht im TV hochkochte. Ich war total erschüttert davon, wie damals mit Stellungnahmen von von ihm ausgebildeten Therapeuten oder Seminarbesuchern umgegangen war. Man unterstellte ihnen einfach, dass sie das so sagen MÜSSTEN, man ersponn sich Ideen, wie eine ‚Order‘ von Betz ausgegangen sei, die die Leute aufrief, für ihn in die Bresche zu springen. Was für ein Quatsch. Ich habe mir das damals hilflos angesehen und war wirklich tief betroffen. Mein Blog entstand im Jahre 2014 und ich berichte hier schon seit Längerem vom Trust, was ich daraus lerne, was ich daran toll finde. Und ja, ich verdiene auch ein bisschen daran, was mich freut (dazu habe ich ja auch in o.g. Artikel schon etwas gesagt). Aber niemals, weder von einem Robert Betz, noch von einem Veit Lindau wurde mir je vorgegeben, was ich zu sagen habe. Das würde ich auch gar nicht mit mir machen lassen. Was ich hier und andere anderswo veröffentlichen sind Erfahrungen, die wir teilen möchten – weil wir von etwas überzeugt sind und uns wünschen, dass noch mehr Leute über die Tools und das Wissen verfügen.
Ansonsten würde ich mal behaupten, was in der Life Trust GmbH, also im wirtschaftlichen Betrieb, so abläuft, liegt jetzt nicht in meinem Interessensbereich. Ich hinterfrage ja auch nicht jeden Brötchenbäcker oder jede Autowerkstatt. Veit erzählt aber viel mehr, als jeder andere. Wir wissen zum Beispiel, dass er gerade massive technische Probleme mit der neuen Plattform hat und darunter schwer leidet, weil er da wohl perfektionistisch veranlagt ist. Wir bekommen häufig mit, wenn es zwischen ihm und seiner Frau gekracht hat – weil er Lehren daraus zieht, der mit uns teilt. Wir wissen, dass er momentan vielleicht ein bisschen zu viel von seinen Mitarbeitern verlangt, aber auch, dass er gut bezahlt. Etc. pp. Ich sehe da keine Intransparenz und schon gar keine Propaganda. Und es gibt im Trust ausreichend kritische Leute, die auf Fehltritte in dieser Form hinweisen würden. Mich übrigens eingeschlossen.
Ach ja, der Trust bittet seine Mitglieder, die Materialien nicht einfach öffentlich zu machen. Das finde ich sehr verständlich, denn darin steckt Arbeit. Jeder, der schon mal eine Präsentation zusammen gestellt, dafür recherchiert und die Informationen ausgewertet hat, weiß, dass das viel Arbeit ist, die dahinter steckt. Und selbst meine eigenen Präsentationen von der Uni würde ich nicht einfach jedem geben. Da der Trust ein Betrieb ist, macht das für mich Sinn. Wer damit Probleme hat, kann ja den Veit mal darauf ansprechen. Denn, Kritik ist eben gerne gesehen.

Informationspolitik nach Innen: Selektion von Information bis hin zu bewusster Desinformation innerhalb der Gruppe
Ääääh, nö. Siehe oben.

Umgang mit Kritik: Kritikverbot innerhalb der Gruppe; Bekämpfung von KritikerInnen ausserhalb
Das absolute Gegenteil: Kritik ist ausdrücklich erwünscht und erbeten. Mitunter mehrmals im Jahr wird Feedback erbeten und es gibt auch einen Bericht, welche Form von Feedback kam und was davon wie umgesetzt wurde. Im letzten Jahr ging es sogar soweit, dass Veit uns seine Werte, die er leben möchte, öffentlich mitgeteilt hat und sich ausdrücklich gewünscht hat, darauf hingewiesen zu werden, sollten wir bemerken, dass er seine Werte verletzt (was auch geschah und woraus seine kritische Auseinandersetzung mit dem oben angesprochenen Artikel über Donald Trump resultierte).

Milieukontrolle: Kontrolle und Überwachung aller Lebensbereiche
Ja klar, Veit steht jeden Morgen bei mir an der Tür und guckt, ob ich alles richtig mache. Und meine Nachbarn sind natürlich seine Spitzel, die alles an ihn weiter geben (ich hoffe, meine Ironie ist hier verständlich). Ich glaube, jeder der denken kann, ist sich darüber im Klaren, dass eine Gemeinschaft, deren gemeinsamer Treffpunkt in erster Linie eine Internetplattform ist und die derzeit um die 12.000 Menschen umfasst, nicht so mir nichts dir nichts zu überwachen ist. Bemühungen in der Form habe ich nie gesehen. Einige sind vielleicht irritiert von den Regionalgruppen, die sich monatlich treffen und von Teamleadern geleitet werden, die wiederum extra gecoacht werden. Wir Teamleader erhalten Coachings, in welchem Maße, bleibt übrigens uns selbst überlassen, die auch Führungskräfte in Firmen erhalten. Wie baue ich Gruppen auf? Wie unterstütze ich den Teamgeist? Wie halte ich eine Gruppe zusammen? Wie motiviere ich eine Gruppe? Also kein Hexenwerk. Sinn und Zweck der Gruppe ist es, dass wir uns unterstützen, dran zu bleiben an unseren Zielen. Ich bin sehr froh und dankbar über die Freundschaften, die sich darüber ergeben haben. Derzeit leite ich gar keine feste Gruppe, was sich hoffentlich im Verlauf des Jahres auch wieder ändert, aber es ist eine wunderbare Gruppe geblieben, die sich nach wie vor im Leben unterstützt und für die ich sehr dankbar bin.

Rücksichtlose Methoden: getarnte oder irreführende Anwerbung, Indoktrination, Einsatz von bewusstseinsverändernden Methoden
Veit bietet, wie viele andere auch (Robert Betz, Dr. Hans Grünn – durch dessen Meditationen ich vor vielen Jahren das Rauchen aufgehört habe, Susanne Hühn, Torsten Weiß, Deepak Chopra und wie sie alle heißen) Meditationen an. Diese kann man sich anhören oder es lassen. Ich selbst habe mein ersten Meditationen durch die Bücher von den Zurhorsts (Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest) – übrigens aktuell Experten im Trust – kennen gelernt und habe dann danach gesucht. So bin ich übrigens zu Robert Betz gekommen, denn seine Meditation ‚Frieden machen mit Partner und Ex-Partner‘ hat mein Leben komplett verändert und gedreht. Natürlich nicht die Meditation, ich selbst, aber eben mit diesem sehr mächtigen Hilfsmittel. Ich habe in den letzten Jahren viele Meditationen genutzt, momentan nicht so viel. Und es hat mir unglaublich viel gebracht. Ich selbst bin auch Meditationslehrerin und habe selbst Meditationsabende gleitet. Ich kann dazu nur Folgendes sagen (siehe unten):

Gedanken- und Gefühlskontrolle: durch Erzeugung eines schlechten Gewissens und von Angst wird das Mitglied manipuliert; durch exzessives Praktizieren von Entspannungstechniken und Meditation werden Gedanken und Gefühle kontrollierbar und manchmal sogar ein “innerer Führer” eingeführt, der das eigene Gewissen ersetzt
Meditationen sind nichts Schlechtes und Entspannungstechniken auch nicht. Sie können allerdings natürlich im negativen Sinne genutzt werden, das ist klar. Darauf kommt es letztlich an. Ich habe im Trust noch keine Meditation erlebt, in der mir etwas implementiert wurde, das Veit auf einen Sockel gesetzt hat und mir suggeriert hat, ich müsse ihm all mein Geld schenken oder die Weltherrschaft anstreben, oder jemandem schaden, oder mich in seinen Dienst stellen oder oder oder. Es gibt auch kein exzessives Praktizieren. Gab es übrigens bei Robert auch nicht. Ganz im Gegenteil, es gibt auch Warnungen, da nicht zu viel zu machen, denn letzten Endes geht es darum, dass wir jeden Tag kleine Schritte in Richtung Ziel machen. Die Ziele wiederum sind völlig frei. In Meditationen kann man sich flüchten. Viele Vertreter des ’spirituellen Hollywood‘ tun das und mogeln sich so um das Handeln herum und hoffen, die Welt mögen ihnen nun die gewünschten Ergebnisse präsentieren. Solche Menschen wird es immer wieder geben, daran ist nichts zu ändern. Jeder Mensch hat eben einen freien Willen, wie er sein Können und sein Wissen einsetzt. Und das ist eben der Punkt, so ist das auch im Trust.

 

So, das war ein langer Text und ich danke allen, die es bis hierhin geschafft haben, für ihre Aufmerksamkeit. Wer bis hierhin gelesen hat, scheint ein echtes Interesse an dem Thema zu haben, darum würde ich mich sehr über Eure Gedanken dazu freuen. Und falls noch Fragen offen sind, immer her damit 😉

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