Klinische Naturheilkunde

Es ist soweit: endlich tun sich Brücken auf und die Naturheilkunde hat ihren Weg in die Schulmedizin gefunden. Es gab erste Anzeichen dafür, beispielsweise mit der Maly-Meditation – einer Methode, die in direktem Umfeld der Schulmedizin entstand und dadurch Eingang in die Behandlung von schweren Erkrankungen wie Krebs fand und dort gute Ergebnisse erzielte. Lange schon wissen viele Menschen um die heilenden Kräfte des Fastens, um die endlos positiven Auswirkungen von Yoga und auch immer mehr Menschen setzen sich mit der Psychosomatik auseinander und lesen, allen voran, die Bücher von Rüdiger Dahlke zu dem Thema. Viele haben verstanden, dass Krankheiten nicht vom Himmel fallen. Nicht zuletzt durch das Internet stehen so viel mehr Informationen zur Verfügung, die einen eigenverantwortlichen Umgang mit Krankheit möglich machen. Eine breite Masse weiß um Achtsamkeit und Meditation und hat vielleicht auch schon Erfahrungen damit gemacht, diese anzuwenden um Krisen und eben auch Erkrankungen zu ‚bearbeiten‘ (ich umschiffe bewusst das Wörtchen ‚bekämpfen‘ oder Ähnliches, denn das ist einfach nicht der Sinn und Zweck der Sache).  Tatsache ist aber eben auch, dass die Schulmedizin sich lange dagegen gestellt hat, andere als ihre Konzepte zuzulassen, unabhängig davon wie lange Methoden schon überliefert sind und wie die tatsächlichen Erfahrungen damit sind.

Ich selbst habe vor einigen Jahren, als ich mich zum ersten Mal selbständig machte, den Weg dahin gefunden. Ich habe mein Leben lang gespürt, dass Symptome und Erkrankungen nicht einfach ‚passieren‘, sondern einen Sinn und einen tieferliegenden Grund haben, aber ich kam nicht so recht da ran. Dann geschah es, ich war beinah gelähmt. Es fing an mit einem stechenden und später ziehenden Schmerz irgendwo nahe der oberen Wirbelsäule, der sich irgendwann nach unten verzog, dort festsetzte und dafür sorgte, dass ich mich nicht mehr von einer sitzenden in eine stehende Position bringen konnte. Röntgenbilder zeigten, dass es keine nennenswerten Schäden an meiner Wirbelsäule gab, trotzdem konnte ich mich kaum bewegen. Damals machte ich mich auf die Suche und nach einigen Recherchen und ein paar freundlichen Hinweisen kam ich eben auf die Bücher von Rüdiger Dahlke – und zur Lösung meines Problems. Ich selbst nutze seither immer das Wissen der von Dahlke begründeten ‚archetypischen Medizin‘ und kombiniere sie mit dem, was gerade sinnvoll erscheint. Ich bin dafür häufig belächelt worden, viele halten es für Spinnerei oder Naivität.

Umso spannender finde ich es, dass es ausgerechnet an der Berliner Charité nun einen Fachbereich ‚Klinische Naturheilkunde‘ gibt und einen Professor, der all das genau unter die Lupe genommen hat und auch ein Buch darüber veröffentlicht hat, in dem er die Ergebnisse zielt. Für alle, die sich das alte Wissen um Yoga und Fasten, das Wissen um Psychosomatik, Achtsamkeit, Meditation etc. schon lange zu Nutze machen, wird es darin keine großen Überraschungen hilft. Achtsamkeit hilft Stress und damit hohen Blutdruck zu verhindern. Fasten hält gesund und jung. Überraschung! Das wirklich große daran ist: es kommt aus dem Herzen der Schulmedizin. Sollte es also endlich ein Miteinander geben, anstelle des, vor allem von der Schulmedizin, forcierten Entweder-Oder? Das wäre eine verdammt gute Nachricht für uns als Gesellschaft, denn das spart uns eine Menge Geld, Nerven und sogar Lebenszeit!

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