That’s Me

Dieser Blog hat ein Ziel: Impulse zu setzen für alle, die ihr Glück nicht in der Masse finden und die in ihrem Leben noch Fragezeichen haben oder  sich noch nicht so recht trauen, aus der Box heraus zu denken. Was ich hier schreibe und von mir gebe, ist nicht immer sonderlich massenkonform. Und es passt auch nicht mit einem Konzept von ‚everybody’s-darling‘ oder dem Menschen zusammen, der es anderen immer versucht, recht zu machen. Alle, die hier mitlesen, bekommen Impulse von der anderen Seite – der authentischen Seite, die sich kritisch mit allgemein akzeptierten ‚Wahrheiten‘ auseinander setzt, fragt, ob die überhaupt passen, und die so gar nicht darauf aus ist, allseits beliebt und gefeiert zu sein, sondern einfach nur möglichst echt. Und klar. Vor allem klar und deutlich. Unmissverständlich! Meine Gedanken und Texte sind häufig radikal – im ursprünglichen Wortsinn. Und ich widme mich mit Vorliebe den Widersprüchen des Lebens, die wir als Menschen einfach so hinnehmen – auch bei uns selbst – und uns dann wundern, dass es irgendwo hakt. Ich will damit zeigen, dass es auch Menschen gibt, die man nicht ködern muss, indem man immer vermeintlich perfekt ist. Es geht auch anders! Ich wünsche mir, dass hier Licht und Schatten nebeneinander stehen können auf ganz natürlich Art und Weise. Denn so ist das Leben. Es ist alles.

Mich persönlich haben abenteuerliche Reisen ins Selbst dazu gebracht, mich nicht mit dem zufrieden zu geben, was ‚man halt so macht‘ oder auch nicht. Alleine die Ausbildung zur Transformationstherapeutin nach Robert Betz haben mir geholfen, mich aus alten Glaubenssätzen (in der Psychoanalyse würde man vom Über-Ich sprechen) mehr und mehr zu befreien. Ein Prozess, der nie enden wird! Wenn es etwas gibt, was ich absolut nicht kann, dann ist es, mich zu verbiegen. Ich kann es einfach nicht. Ich habe lange gar nicht darüber nachgedacht, aber irgendwann ist mir klar geworden, dass das Problem, was andere immer haben – nämlich sich in all ihren Lebensrollen zu verbiegen und letztlich zu verlieren – das ist ein Problem, was ich nicht wirklich kenne. Denn ob ich Tochter bin, oder Hunde-Mama, ob ich Coach bin oder Freund, ob ich Arbeitnehmerin oder Führungskraft, hinter der Kamera oder beim Einkaufen oder wobei auch immer, ich bin immer ich. Das hat zwei Dinge zufolge: ich bin sehr klar, aber ich werde auch niemals einen Beliebtheitswettbewerb gewinnen. Und es brauchte einige Jahre, tiefgehende Klärungsprozesse und auch Therapie, um damit nicht nur klarzukommen, sondern vor allem zu verstehen, was für ein Geschenk das sein kann. Wenn ich denn beginne, mich dafür wertzuschätzen. Das ist ein Prozess, der mir gelungen ist und der jedem anderen, der die Schnauze voll davon hat, sich in den immer selben Fesseln aus Konventionen und frühkindlicher Erziehung wiederzufinden, genauso gelingen kann. Vor allem, wenn man weiß, dass es da draußen auch noch andere gibt, die so leben. Denn die größte Angst ist bei all dem ja die vor dem Alleinsein und Abgelehntwerden. Aber dank Internet gibt es die Möglichkeit, sich zu vernetzen, sich auszutauschen und zu sehen: wir sind nicht allein!

Wenn Ihr einen Ort sucht, an dem Ihr Euch ausprobieren könnt im Ehrlich- und Echt-Sein, frei von Konventionen, dann seid Ihr hier richtig. Bringt Euch mit ein, schreibt Kommentare, teilt Beiträge und helft damit auch anderen, sich zu befreien. Denn ich glaube fest daran: wenn wir uns über die Selbstliebe dahin bringen, echt sein zu dürfen, dann können wir auch andere in ihrem authentischen Sein akzeptieren. Etwas, das diese Welt nun wirklich gut gebrauchen kann!

 

20 Gedanken zu “That’s Me

  1. Hallo Melanie,

    ich schließe mich meinen Vorrednern an, Deine Art zu schreiben gefällt mir und ist angenehm zu lesen.
    Außerdem sprichst Du mir in vielen Punkten aus der Seele. 🙂
    Dinge, über die ich mir auch schon Gedanken gemacht habe, über die man im Alltag aber kaum mit Jemanden reden kann.
    Weil Viele Leute vielleicht Angst vor Veränderungen haben oder ihre festgefahrenen Konventionen für den Einzig-wahren-Weg halten.
    Dein Blog ist da eine willkommene Abwechslung und regt sehr zum nachdenken an, besonders haben mir auch Deine stimmungsvollen Fotos gefallen. =)
    Du hast ein gutes Gespür dafür, die Schönheit eines Augenblicks einzufangen und festzuhalten.
    Ich hoffe Du wirst noch viele schöne Fotomotive finden und einfangen.

    Liebe Grüße
    Markus

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  2. Liebe Melanie,

    ich muss Dir unbedingt ein riesen Kompliment für deinen Blog aussprechen! Die Inhalte, Bilder und deine Art zu Schreiben sind grandios! Ich bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen als ich auf der Suche nach Erfahrungen mit dem Programm Human Trust gesucht habe. Ich überlege nämlich gerade mich dort anzumelden, da ich mich gerade an einem Punkt in meinen Leben befinde, wo ich noch nie so stark das Gefühl hatte, etwas grundlegend verändern zu wollen. Doch allein ist das oft mühsam und da ich eher ein etwas chaotischer Typ bin, umso schwieriger gezielt Veränderungen herbeizuführen. Auf jeden Fall hast du einen neuen Fan hinzugewonnen.

    Ganz liebe Grüße!

    Susanne.

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    1. Hallo Susanne! Wow, vielen Dank für Deine Worte! Ich kann Dir gar nicht sagen, wie ich mich darüber gefreut habe. Genau das, was Du beschreibst – die Hilfe durch die Gemeinschaft – ist das, was den Trust so wertvoll macht. Falls Du Dich tatsächlich dazu entscheidest, sag mir Bescheid! Ich mache dann ein Empfangskommittee für Dich 😉 Egal wie Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir ganz viel Glück, Freude und Zufriedenheit! Und noch mal Danke! Bin noch ganz ergriffen 😉

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  3. Sehr schöner Ansatz. Auf diese Weise ist die Einstellung zum Leben mit Sicherheit viel positiver , als wenn man überwiegend an die schlimmen Ereignisse des Lebens denkt :-). LG bilere

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    1. Und das ist sogar eine faktisch erwiesene Tatsache! Die Ausrichtung unseres Geistes entscheidet über die Inhalte unserer Wahrnehmung damit über die Qualität unseres Lebens. Klappt vielleicht im praktischen Alltag nicht zu 100%, aber das Aufspringen auf den Zug lohnt sich 😉

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      1. Das stimmt, aber ich merke auch, dass ich mich weiter entwickeln will. Die Technik ist schon auch bedeutend und ich habe mir vorgenommen, zu lernen. Doch es ist so. Keine Technik kann ein gutes Auge ersetzen…

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  4. Eine schöne Vorstellung! Ja, ich bin ganz deiner Meinung. Achtsamkeit, direkte Wahrnehmung und damit auch die Wahrnehmung der Schönheit, die eigentlich in allem liegt und dazu die Authentizität zu leben machen glücklich !

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  5. Wirklich sehr schön beschrieben und geschrieben und ich finde mich sehr in deinen Worten wieder! Über Dankbarkeit habe ich auch schon einmal geschrieben – es ist so einfach mit ihr zu leben, wenn man sie pflegt. Ich folge sehr gerne und bin gespannt, was ich in deinem Blog wiederfinden werde. Herzliche Grüße von Anna

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    1. Danke, liebe Anna, für die lieben Worte! Ich glaube, da dürfen wir dann beide gespannt bleiben 😉 Es wird sicherlich eine schöne Reise 🙂 Ich freue mich sehr über Dein Dasein und weitere Möglichkeiten zum Austausch. So oberflächlich oder klein die Dinge manchmal wirken können, so wichtig sind sie doch und je mehr wir uns das bewusst machen, umso schöner 😉 Alles Liebe für Dich!
      Melanie

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